APPLIKATION
Sikafloor® M 880 wird auf den vorbereiteten Untergrund mittels Zahntraufel oder Spachtel aufgetragen.
Neben der Umgebungstemperatur ist für die Verarbeitung von Reaktionsharzen die Untergrundtemperatur von entscheidender Bedeutung.
Bei niedrigen Temperaturen verzögern sich grundsätzlich die chemischen Reaktionen, damit verlängern sich die Verarbeitungs-, Überarbeitungs- und Begehbarkeitszeiten. Gleichzeitig erhöht sich, infolge zunehmender Viskosität, gegebenenfalls der Verbrauch pro Flächeneinheit.
Bei hohen Temperaturen werden die chemischen Reaktionen beschleunigt, so dass sich die erwähnten Zeiten entsprechend verkürzen.
Für die vollständige Aushärtung von Sikafloor® M 880 darf die mittlere Untergrundtemperatur die unterste Verarbeitungs- bzw. Objekttemperatur nicht unterschreiten.
Die relative Luftfeuchtigkeit (minimum, maximum) ist dabei zusätzlich zu beachten.
Frisch applizierter Sikafloor® M 880 muss für min. 6 Stunden (+15 °C) vor Feuchtigkeit, Nässe oder Betauung geschützt werden.
Im Übrigen gelten die einschlägigen Richtlinien für die Verarbeitung von Reaktionsharzen im Betonbau.