Sicherheit, Umweltschutz

In 2011 investierte Sika rund CHF 6.5 Mio. in technische Ausrüstungen für den Umweltschutz. Die laufenden Ausgaben lagen bei CHF 21.9 Mio (2011). Die Zahl der Vollbeschäftigten im Bereich Umwelt, Sicherheit, Gesundheit und Nachhaltigkeit lag weltweit bei mehr als 100.

Gesundheit und Sicherheit

Die Zahl der Arbeitsunfälle mit einem Ausfall von mehr als einem Tag lag in 2011 bei 13.3 pro 1 000 Mitarbeiter (Vorjahr: 14.9 pro 1 000 Mitarbeiter) und damit leicht unter dem Vorjahresniveau. Durch kürzere Abwesenheiten nach Unfällen sank die Zahl der Ausfalltage pro Million Arbeitstage auf 1 050 (Vorjahr: 1 296).

Energieverbrauch

Der Energieverbrauch lag in 2011 bei 1 505 Terajoule und damit über Vorjahresniveau (Vorjahr: 1 259 TJ). Die Produktionsmengen stiegen im Berichtszeitraum um rund 16 Prozent, sodass der Energieeinsatz pro produzierte Tonne etwa gleich blieb. Sika bezog 50% der benötigten Energie in Form von elektrischem Stroms (Vorjahr: 60%). Der Erdgasanteil lag wie im Vorjahr bei rund einem Viertel. Der Rest wurde mit Heizöl und zu einem kleinen Teil mit Fernwärme gedeckt. Der Energieaufwand pro verkaufte Tonne lag tiefer als 2010 bei 595 Megajoule (Vorjahr: 616 Megajoule).

Emissionen

Der CO₂-Ausstoss aus der Nutzung von Primärenergieträgern (Scope 1) lag in 2011 bei etwa 31 000 Tonnen (Vorjahr: 29 000 Tonnen). Der Verbrauch an Primärenergie ist jeweils vom Produktemix sowie von der Energieart abhängig und variiert deshalb entsprechend.

Wasserverbrauch

Der Wasserverbrauch des Konzerns blieb in 2011 trotz der Steigerung der Produktionsmengen stabil bei 2.0 Mio. m³. Der Anteil des Kühlwassers an der gesamten Wassernutzung der Firma betrug etwa zwei Drittel. Die Wassernutzung sank auf etwa 0.75 m³ Wasser pro erzeugte Tonne (2010: 0.90 m³).

Abfall

Die Abfallmenge lag in 2011 bei etwa 49 000 Tonnen (2010: 41 000 Tonnen) und somit mit steigender Produktionsmenge höher als im Vorjahr. Es fielen wegen geänderten Produktemix etwa 19 kg Abfall pro erzeugte Tonne Produkt an (2010: 16 kg). Allerdings nahm der Anteil des Sonderabfalls aus der Produktion gegenüber 2010 weiter ab. Etwa ein Drittel der Abfälle, speziell aus der Polymer- und Mörtelproduktion, werden weiter verwertet und rezykliert. So werden zum Beispiel Abfälle in der Herstellung von Kunststoffmembranen granuliert und wieder der Produktion zugeführt.

CO₂-Ausstoss

Der Bezug elektrischer Energie führte in 2011 zu CO₂-eq-Emissionen von etwa 100 000 Tonnen und lag damit bei dem etwa Dreifachen der direkten Emissionen. Die Ermittlung weist Unschärfen auf, da der Energiemix zur Erzeugung von Strom in den einzelnen Ländern nur statistisch erfasst wird und nicht mit gesicherter Qualität verfügbar ist. Sika verwendet zur Ermittlung die Formeln des Greenhouse Gas Protocol.