30/09/2020

Am Sika Capital Markets Day 2020, der heute in Zürich stattfindet, bestätigt CEO Paul Schuler die strategischen Ziele 2023. Unter dem Motto: „Dem Sturm trotzen – Als stärkeres Unternehmen aus der COVID-19 Krise hervorgehen“, erläutern Konzernleitungsmitglieder und Experten von Sika, wie wichtige Trends wie Innovation und Digitalisierung, Renovation und Nachhaltigkeit dem Unternehmen in der Krise Chancen bieten, die Marktanteile weiter auszubauen.

Paul Schuler, CEO
"Nahezu alle unsere Ländergesellschaften wurden durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt. Seit Juni sind in vielen Ländern die Lockdown-Phasen beendet und die Einschränkungen signifikant reduziert worden. Die Dynamik im Bausektor hat wieder zugenommen. Durch unsere lokale Managementstruktur haben wir uns weltweit schnell an die veränderten Marktbedingungen anpassen können und dank unserer hohen Umsetzungsgeschwindigkeit und der Nähe zu unseren Kunden konnten wir Geschäftschancen nutzen und weitere Marktanteile hinzugewinnen." Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung

Anlässich des Capital Markets Days werden die Massnahmen erläutert, mit denen Sika trotz der Corona-Krise auch in Zukunft weiter nachhaltig wachsen will. Dabei werden in Breakout Sessions die Erfolgsfaktoren des Geschäftsmodells vorgestellt, namentlich die Fokusierung auf Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, die Chancen durch weltweite Infrastrukturprogramme und den erhöhten Bedarf an Renovation, sowie die Stärke des Geschäfts im Baufachhandel.
 
Paul Schuler bestätigt ausserdem die strategischen Ziele 2023. Das Unternehmen bleibt weiterhin auf langfristigen Erfolg und profitables Wachstum ausgerichtet. Mit dem Fokus auf die sechs Eckpfeiler – Marktdurchdringung, Innovation, operative Effizienz, Akquisitionen, starke Unternehmenswerte und Nachhaltigkeit – will Sika bis 2023 jährlich um 6%–8% in Lokalwährungen wachsen. Ab 2021 strebt das Unternehmen die Steigerung seiner EBIT-Marge auf 15%–18% an. Projekte in den Bereichen Operations, Logistik, Beschaffung und Produktformulierungen sollen zu einer Verbesserung der Betriebskosten von jährlich 0.5% des Umsatzes beitragen. Als übergeordnetes Nachhaltigkeitsziel verpflichtet sich Sika bis 2023 den CO2-Ausstoss pro verkaufter Tonne um 12% zu senken. Ausserdem sollen alle Produktinnovationen bei erhöhter Leistungsfähigkeit noch nachhaltiger werden.
 
Für das zweite Halbjahr geht Sika von besseren Marktbedingungen aus. Bei verbesserten Umsätzen erwartet der Konzern eine überproportionale EBIT-Steigerung im zweiten Halbjahr.