Sika übernimmt Adeplast SA, einen führenden Hersteller von Mörtelprodukten und Wärmedämmlösungen in Rumänien. Mit der Akquisition baut Sika ihre Position im lokalen Bauchemie-Markt deutlich aus und erweitert die Produktionskapazitäten.Adeplast erzielt einen Jahresumsatz von CHF 120 Millionen und beschäftigt 460 Mitarbeitende. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden.

 

Adeplast hat den Hauptsitz in Ploiești, 70 km nördlich von Bukarest, und produziert neben einer umfassenden Palette von Baumörteln auch Lösungen für die Wärmedämmung von Gebäuden auf EPS-Basis (expandiertes Polystyrol). Das Unternehmen betreibt vier moderne Produktionswerke, die den gesamten rumänischen Markt versorgen und über genügend Kapazität verfügen, um auch angrenzende Länder zu beliefern. Aufgrund ihrer strategischen Lage ermöglichen die Werke Sika nicht nur Effizienzsteigerungen in den Bereichen Logistik und Lagerhaltung, sondern gewährleisten den Kunden auch kurze Lieferzeiten und eine hervorragende Produktverfügbarkeit. Dank der Akquisition kann Sika Rumänien ihr Angebot im Target Markt Building Finishing ausbauen und erhält Zugang zum umfassenden, gut etablierten Vertriebsnetz von Adeplast. 

 

Ivo Schädler, Regionalmanager EMEA: „Mit dem ausgewiesenen Branchenführer Adeplast werden wir die Präsenz unseres Target Markets Building Finishing im wachsenden rumänischen Markt deutlich stärken. Dank des verbesserten Zugangs zum Vertriebskanal profitieren wir von interessanten Cross-Selling-Möglichkeiten und einer höheren Marktdurchdringung, sodass beide Unternehmen weiter wachsen können. Wir heissen die Mitarbeitenden von Adeplast im Sika Team herzlich willkommen und freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.“

 

Alexander Bărbuț, Vertreter der Eigentümer von Adeplast: „Adeplast war das Lebenswerk unseres Vaters, Marcel Bãrbuț, und ist eine rumänische Erfolgsgeschichte. Wir sind überzeugt, dass Sika diese Geschichte weiterführen und das Unternehmen – als Teil eines der führenden Konzerne in unserer Branche in Europa – sogar noch weiter voranbringen wird.“