Sika nimmt in Doha, Katar, ein Werk zur Produktion von Betonzusatzmitteln in Betrieb. Das Land an der Ostküste der arabischen Halbinsel ist aufgrund von umfangreichen Infrastruktur-investitionen sowie zahlreichen laufenden und geplanten Mega-Projekten ein attraktiver Markt.

Nach der Gründung der Ländergesellschaft im Jahr 2012 baut Sika die Präsenz in Katar mit einem eigenen Produktionswerk weiter aus und positioniert sich als Anbieter von leistungsstarken Produkttechnologien, die nun lokal und kundennah gefertigt werden. Neben Produktionslinien zur Herstellung von Betonzusatzmitteln werden auch die Hauptniederlassung und ein zentrales Warenlager am Standort angesiedelt.  

Ivo Schädler, Regionalleiter EMEA: „Durch die Optimierung unserer Supply Chain werden wir noch stärker an den grossen Bauprojekten in Katar partizipieren. Die eigenen Produktionskapazitäten vor Ort ermöglichen es uns, die Transportkosten zu senken und die Kundennähe zu steigern.“

INFRASTRUKTURPROJEKTE STIMULIEREN BAUSEKTOR

Neben den Investitionen in Stadien und in die dazugehörige Infrastruktur für die Fussball- Weltmeisterschaft 2022, erweitert Katar auch die Verkehrs- und Energieinfrastruktur mit Strassen, Häfen, Bahnstrecken und Energieanlagen. Ein wichtiges Grossprojekt ist die Doha Metro als Nahverkehrsverbindung der Hauptstadt mit ihren Vororten. Grossinvestitionen sollen auch im Gassektor getätigt werden. Bis 2023 wird für Katars Bauwirtschaft ein durchschnittliches jährliches Wachstum von mehr als 9% erwartet.