GOTTHARD - WO FÜR SIKA ALLES BEGANN

Vor knapp 100 Jahren begann die Erfolgsgeschichte des heute weltweit tätigen Sika Konzerns ebenfalls am Gotthard imTunnelbau. 1918 schuf Sika mit der Abdichtung zur Elektrifizierung des Eisenbahntunnels einerseits die Voraussetzungfür den Erfolg der Eisenbahn auf der Nord-Süd Achse, andererseits aber auch die Basis für den weltweiten Erfolg der Sika. Am Gotthard-Basistunnel stellten sich vergleichbare Herausforderungen wie 1918, aber auch ganz neue. Nicht nur die baulichen Dimensionen forderten den Tunnelbauern alles ab, vor allem auch die hohen Temperaturen von 30°C bis 40°C unter Tage mussten bewältigt werden. Die hohen Anforderungen an Material und Technik, wie zum Beispiel die Langlebigkeit des Betons von 100 Jahren, die bei diesem Jahrhundertbauwerk ein zentrales Thema war, mussten erfüllt werden.

MENSCHEN BAUEN FÜR MENSCHEN

Der längste Eisenbahntunnel der Welt bildet das Herzstück der neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT). Er verkörpert Schweizer Werte: Innovation, Präzision und Zuverlässigkeit. Werte, welche auch die beteiligten Sika Mitarbeitenden über die gesamte Bauzeit von 14 Jahren, und auch bereits während der Vorleistungen ab 1996, mit Stolz und Zufriedenheit partnerschaftlichauf allen Ebenen zum Gelingen dieses Jahrhundertbauwerks eingebracht haben. Sika baut mit und für Menschen – wie hier am Gotthard eindrücklich unter Beweis gestellt wurde.

Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel ist etwas Besonderes und Neues im Tunnelbau. Er ist der längste Eisenbahntunnel der Welt und führt durch eines der höchsten Alpenmassive. Unter den höchsten Berggipfeln verläuft der Tunnel rund 2‘000 Meter unter dem Felsgestein und wird an seinem Scheitelpunkt nur ca. 550 Meter über dem Meeresspiegel verlaufen. Für die gewaltigen Transport- und die modernen Hochgeschwindigkeitszüge reduziert sich dank dieser neuen Strecke die Fahrzeit von Zürich nach Mailand um rund eine Stunde.