Unterwasserbeton wird unterhalb des Wasserspiegels eingebracht, z.B. bei:

  • Hafenbauten
  • Brückenpfeiler
  • Tiefen Schächten in instabilen Böden

Eine bewährte Methode, Unterwasserbeton mit möglichst wenig Verlust einzubringen, ist das Contractor-Verfahren. Dabei wird der Beton durch ein Rohr von ca. 20-40 cm Querschnitt direkt in den schon eingebrachten Beton zugegeben. Das Rohr wird kontinuierlich hochgezogen; das untere Ende muss immer genügend tief im Beton eingetaucht bleiben, um ein Zurückschlagen des Wassers ins Rohr zu verhindern.


Eine ebenfalls übliche Methode ist das Pumpen durch eine normale Betonpumpe. Auch hier muss das Schlauchende immer genügend tief im frischen Beton gehalten werden.