Krieg und ökonomischer Boom

Während des zweiten Weltkrieges steigerten die Sika Gesellschaften ihre Produktionen. So entstanden die Zusatzmittel für den Bunkerbau in der Schweiz und in den von den Deutschen besetzten Gebieten. Aber auch für die Betonschiffe, welche die Alliierten für den Transport von Kriegsmaterial für eine allfällige Landung in der Normandie benutzen wollten.

Während des Booms in den 50er und 60er Jahren wurden neue Gesellschaften von Schweden bis Kuba gegründet. Ein zweiter Generationenwechsel kündigte sich in der Schweiz an. Romuald Burkard trat in die Firma ein. In der Zeit zwischen seinem Eintritt und dem Tod seines Schwiegervaters Fritz Schenker 1971, übernahm Burkard allmählich die Führung der Firma, welche 1968 mit der Sika Finanz AG eine einheitliche Firmenstruktur bildete.

Wie auch immer, während der Konjunkturüberhitzung in den späten 60er Jahren, schlitterte die Sika in eine ernste Krise: Der neue Produktionsstandort in Düdingen verzeichnete ernste Startschwierigkeiten und rutschte in die roten Zahlen; die Abläufe einiger Gesellschaften waren nicht kostendeckend; in Deutschland und Skandinavien zeichneten sich Garantiefälle ab. Die Situation war sehr bedrohlich: Sika konnte den Konkurs gerade noch abwenden.